NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech - Bregenz

Unsere medizinische Vorgehensweise

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NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech - Bregenz

Unsere medizinische Vorgehensweise

"Unser Ziel ist es, Kinderwunschpaare möglichst im ersten Therapiezyklus zu einem gesunden Kind zu verhelfen."

Dr. Maximilian Murtinger

Wie gehen wir dabei vor?

Geleitet von hohen medizinischen und ethischen Grundsätzen unterstützen wir unsere Paare auf ihrem Weg zum ersehnten Kind, stets mit dem Fokus auf die persönliche Situation in Verbindung mit unseren Möglichkeiten und fachlichen Leistungen. Dabei legen wir großen Wert auf eine Vielfalt an wissenschaftlich abgesicherten Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten, die wir mit unserer langjährigen Erfahrung und unserem hochqualifizierten Team erfolgreich anwenden. Im Mittelpunkt stehen immer das Patientenwohl und die Gesundheit aller Beteiligter.

Grundsätze einer Kinderwunschbehandlung in den IVF Zentren Prof. Zech
│ © 2019 IVF Zentren Prof. Zech • Member of NEXTCLINICS

Individuell abgestimmte Therapie

Grundsätzlich ist die Beurteilung der Chancen auf eine Schwangerschaft mittels Kinderwunschbehandlung immer in Bezug auf die individuelle medizinische Situation des Paares zu sehen. Besonders aufgrund der Tatsache, dass die Chancen, schwanger zu werden, von vielen Faktoren beeinflusst werden kann. Folgende Punkte stellen eine Auswahl an entscheidenden Aspekten dar, die wir zur Beurteilung einer realistischen Schwangerschafts-Chance pro Fall individuell in Betracht ziehen:

  • Alter der Frau
  • Art und Dauer der Unfruchtbarkeit
  • Mögliche Vorerkrankungen
  • Genetische Konstitution der Paare (balancierte Translokationen, genetische Erkrankungen etc.)
  • ovarielle Reserve
  • Qualität der Gameten (Eizellen u. Spermien)
  • Qualität der transferierten Blastozyste(n)
  • Kinderwunschbehandlung mit eigenen Eizellen/Spermien oder mit Spendereizellen/Spermien
  • Auswahl des Stimulationsprotokolls
  • Krankengeschichte (Anamnese)
  • Risikofaktoren
  • Reaktion auf vorangegangene Stimulationen
  • BMI (Body-Mass-Index)
  • Antraler Follikel-Count (AFC)
  • Hormonstatus
  • AMH-Wert etc.

Vor diesem Hintergrund basiert unser medizinisches Vorgehen zur Verbesserung der persönlichen Chancen infertiler Paare (z.B. bei sog. "spätem Kinderwunsch") auf individuell abgestimmten Therapieformen mit Detailanalysen und Auswahlmechanismen, durchgeführt von einem erfahrenen Team aus spezialisierten Ärzten, Biologen und Genetikern.

Behandlung mit Detailanalysen

Wie einleitend betont, ist es unser Ziel, Kinderwunschpaare auf Basis unserer Expertise möglichst im "ersten Therapiezyklus" zu einem gesunden Kind zu verhelfen. Das bedeutet, im Vorfeld optimale Bedingungen zu schaffen, damit nur eine Behandlung notwendig ist. Daher umfasst unser medizinisches Vorgehen eine detaillierte Eizell- und Spermien-Diagnose, die Befruchtung der Eizelle mittels ICSI/IMSI, die Kultivierung des Embryos bis zum Blastozystenstadium, sowie eine exakte Beurteilung der Embryoqualität und des Einnistungspotentials für den Transfer in die Gebärmutterhöhle.

Schematische Darstellung der Vorgehensweise bei einer Kinderwunschbehandlung in den IVF Zentren Prof. Zech
│ © 2019 IVF Zentren Prof. Zech • Member of NEXTCLINICS


Spermienanalyse und Auswahl (IMSI)

Eine detaillierte Analyse der Spermien spielt sowohl für die Therapieplanung, als auch während der Behandlung eine Rolle. Deshalb bieten die IVF Zentren Prof. Zech eigens dafür entwickelte Spermiogramm-Varianten mit molekularbiologischen Tests an, welche dem neuesten Stand der Medizin entsprechen und vor Ort von spezialisierten Biologen erstellt werden. Deren Erfahrung spiegelt sich auch in der zur Befruchtung der Eizelle angewendeten Labortechnik wider. Denn die Auswahl der besten Spermien kann durch hochsensible Mikroskopietechniken, wie die IMSI (Intrazytoplasmisch Morphologisch Selektierte SpermienInjektion), verbessert werden. Fundierte Studien belegen, dass neben höheren Schwangerschafts- und Implantationsraten, die Wahrscheinlichkeit ein gesundes Kind zu bekommen nach IMSI möglicherweise größer ist als nach herkömmlicher ICSI.

Beitrag auf unserem
:
IMSI versus ICSI
Blastozystenkultur

Kern der Behandlung in den IVF Zentren Prof. Zech ist die Blastozystenkultur mit Beurteilung der Embryoqualität. Dabei werden jene Embryonen für den Transfer ausgewählt, die das höchste Entwicklungs- bzw. Einnistungspotential aufweisen. Im Durchschnitt können bei einer IVF-Behandlung 10 Eizellen durch Follikelpunktion gewonnen werden. Wenn sich befruchtete Eizellen zu Blastozysten weiterentwickeln, ist die Aussicht auf eine Schwangerschaft sehr gut (mehr Infos)

"Single Embryo-Transfer"

Um die Risiken und Folgen (für Mutter und Kind) einer möglichen Mehrlingsschwangerschaft zu minimieren, richten wir in unseren IVF-Zentren die Behandlung danach aus, möglichst einen sogenannten "Single Embryo-Transfer" durchzuführen. Das bedeutet, im Vorfeld optimale Bedingungen zu schaffen, damit nur ein Embryo mit höchstem Einnistungspotential transferiert werden kann.

Beitrag auf unserem
:
Kinderwunschbehandlung mit "Single Embryo-Transfer"