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Eizellen einfrieren

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Eizellen einfrieren

Eizellen einfrieren

Durch moderne reproduktionsmedizinische Verfahren wird Frauen die Möglichkeit eröffnet, auf Wunsch einige ihrer Eizellen vorsorglich einzufrieren und "einzulagern". Damit soll die Fruchtbarkeit, welche zum Zeitpunkt des Einfrierens besteht, erhalten bleiben. Das bedeutet, dass die Frau zu einem späteren Zeitpunkt mit den konservierten Eizellen schwanger werden kann.

1. In welchen Situationen kann es hilfreich sein, Eizellen einzufrieren?
2. Behandlungsablauf
3. Sichere Tiefgefriertechnik


1. In welchen Situationen kann es hilfreich sein, Eizellen einzufrieren?

Wenn bestimmte medizinische Umstände zur Schädigung der Eizellen der betroffenen Frau führen, z.B. durch eine bevorstehende Bestrahlungs- oder Chemotherapie, oder aber aufgrund von gesellschaftlichen Entwicklungen (sog. "später Kinderwunsch"), kann ein vorsorgliche Kryokonservierung der Eizellen zielführend sein. Letzeres bedeutet, dass eine Schwangerschaft heute meist immer später geplant ist, nach Abschluss einer Berufsausbildung, nach Stabilisierung der finanziellen Situation etc. Dies ist häufig erst nach dem 35. Lebensjahr der Frau der Fall. Aus diesem Grund und der biologischen Tatsachen, dass die Eizellen mitaltern und beispielsweise eine Schwangerschaft nach dem 38. Lebensjahr immer schwieriger eintritt, empfiehlt es sich, Eizellen in einem jüngeren Lebensalter (zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr) vorsorglich tiefgefrieren zu lassen. Das Ziel ist es, eine Verminderung der Fruchtbarkeit im Zuge des Alterungsprozesses zu vermeiden. Die gesetzlichen Regelungen für eine Eizell-Konservierung sind von Land zu Land verschieden.

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Eizellen vorsorglich einfrieren

Persönliche Erfahrung

"(...) bei mir hat sich das mit Familie-Gründen und Kinder-Kriegen bislang einfach noch nicht ergeben. Deshalb habe ich mich für diesen Weg entschieden und möchte alle, die in ähnlichen Situationen sind, auch dazu ermutigen."

Nicole Wesner

Profibox-Weltmeisterin

"Starke Frau, starker Weg"

2018 setzte die Profiboxerin Nicole Wesner ihr Vertrauen in uns und unsere jahrelange Erfahrung. Von Beginn an war für sie auch wichtig, ihre Geschichte erzählen zu können. So hat sich die 41-jährige getreu ihrem Motto „Wenn Du etwas tust, dann tue es mit Deinem ganzen Herzen“ für diesen Weg der Offenheit entschieden und möchte allen Frauen, die in ähnlichen Situationen sind, Mut machen.

2. Behandlungsablauf

Die Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Beratungsgespräch, umfassenden Informationen und Hinweisen zu möglichen Risiken und Komplikationen. Eine gynäkologische Untersuchung, eine Hormonanalyse und die Abklärung der Serologie (Infektionsparameter) sind ebenfalls Bestandteil der Eizellvorsorge. In der Vorbereitungsphase werden die Eierstöcke durch eine gezielte Hormonbehandlung stimuliert (WICHTIG: Eine sichere Verhütung einer aktuell nicht geplanten Schwangerschaft ist ab dem Beginn der Stimulationsphase bis zur nächsten Regelblutung absolut nötig). Das Wachstum der Follikel wird per Ultraschall genauestens kontrolliert und damit der optimale Zeitpunkt für die Eizellentnahme bestimmt. Nach der Follikelpunktion werden die gewonnenen Eizellen tiefgefroren und eingelagert.

3. Sichere Tiefgefriertechnik

Eine moderne und innovative Tiefgefriertechnik ist die aseptische Vitrifikation (mehr Infos), die es ermöglicht, unbefruchtete Eizellen ohne Beeinträchtigung der Entwicklungsfähigkeit zu konservieren. Die effiziente und vor allem sichere Anwendung der aseptischen Vitrifikation ist fester Bestandteil der täglichen Arbeit in unseren IVF-Zentren – da es sich um ein wissenschaftlich abgesichertes Verfahren handelt. Die Eizellen werden innerhalb eines protektiven Kryo-Straws bei -196° tiefgefroren und in einen Stickstofftank eingelagert.

Unsere Keimzellen zählen zu den sensibelsten Zellen im Körper. Ein ungesunder Lebenswandel, Umweltgifte, Krankheiten oder auch genetische Störungen können diese schädigen. Umso wichtiger werden moderne medizinische Möglichkeiten wie das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen.

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