Die Behandlung
     bis zum Wunschkind

Embryotransfer

Mit einem dünnen und biegsamen Kunststoffschlauch (Katheter) werden die Embryonen durch die Scheide (Vagina) und den Muttermund (Cervix uteri) vorsichtig in die Gebärmutter (Uterus) eingespült. Dieser Vorgang dauert nur wenige Minuten und verläuft im Allgemeinen schmerzlos.



Nach dem Embryo - Transfer bleibt die Patientin einige Minuten in Rückenlage liegen und kann anschließend nach Hause entlassen werden.

Nach dem Embryo - Transfer sollten sich die Embryonen in die Gebärmutter einnisten. Man kann dies nicht aktiv unterstützen oder gar erzwingen, sondern höchstens versuchen, durch entsprechende Lebensweise nicht zu stören.

Ungünstige Faktoren sind beispielsweise ein ungesunder Lebensstil wie etwa das Rauchen oder ein übermäßiger Konsum von Alkohol. Auch sind ruckartige Bewegungen (schnelles und schweres Heben von Lasten) eher zu vermeiden.


1. ISME - T
2. Hormonelle Begleitmedikation

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1. ISME - T

  

Mit dem sogenannten ISME-T (Implantation Support Medium Transfer) kann die Aufnahmefähigkeit der Gebärmutter - Schleimhaut (Endometrium) für den Embryo zusätzlich optimiert werden.

Wie ist das zu verstehen?
Normalerweise braucht der Embryo 5 Tage, bis er in der Gebärmutterhöhle nach Wanderung durch den Eileiter ankommt. Auf dieser 5-tägigen Reise kommuniziert der Embryo schon intensiv mit seiner Umgebung (durch Abgabe von Botenstoffen). Diese Botenstoffe erreichen früher als der Embryo die Gebärmutterhöhle und signalisieren dadurch das Eintreffen des Embryos.

Durch die Aufarbeitung des Kultur-Mediums, in dem die Embryonen heranwachsen, können diese Botenstoffe konzentriert und 2 Tage vor dem Transfer der Embryonen in die Gebärmutterhöhle eingebracht werden. Dadurch wir die Schleimhaut noch optimaler für die Implantation des Embryos vorbereitet.

Wir versuchen alles, um die Natur so gut wie möglich nachzuahmen!

Dieses aufgearbeitete Medium kann auch tiefgefroren werden und in einem z.B. Kryozyklus Verwendung finden. 

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2. Hormonelle Begleitmedikation

  

Um den Zeitraum der Follikel–Punktion wird für einige Tage ein Antibiotikum gegeben, damit das Infektionsrisiko so gering wie möglich gehalten wird, vor allem aber auch deswegen, um beim Transfer nicht evt. vorhandene Keime in die Gebärmutterhöhle "hinaufzuschieben".

Nach der Follikel–Punktion und dem anschließendem Embryo - Transfer muss die bei einer künstlichen Befruchtung natürlich auftretende Gelbkörper - Schwäche (Corpus Luteum Insuffizienz), durch Progesteron - Gaben korrigiert werden (mehr dazu siehe Blog-Beitrag links) - und zwar bis zum Nachweis einer positiven Herzaktion. Anschließend wird Progesteron intravaginal bis zur 12ten Schwangerschaftswoche weiter verabreicht. In manchen Fällen ist es sinnvoll, die Medikation noch länger in die Schwangerschaft fortzuführen. Diese Medikation sollte individuell mit dem behandelnden Geburtshelfer abgestimmt werden.

Zusätzlich dazu muss Östrogen in Tablettenform (Progynova) ebenfalls für eine gewisse Zeitdauer eingenommen werden (auch wenn erhöhte Östrogenwerte nach einer Stimulation natürlicherweise vorhanden sind). Nur so kann eine MAXIMIERUNG DES ERFOLGS garantiert werden.

Bei Schilddrüsen – Unterfunktion sollten die gesamte Schwangerschaft hindurch Schilddrüsen – Medikamente in Tablettenform (Eltroxin, L-Thyroxin, Euthyrox) eingenommen werden (Details mit dem/der behandelnden GynäkologIn besprechen).

Eventuell sind zusätzliche Medikamente erfolderlich, um das Risiko und die Folgen einer Überstimulation (OHSS) zu minimieren (Clexane s.c., Parlodel).

Individuell könnten auch andere Medikamente verschrieben werden (Cortisol, Thrombo ASS, Metformin).

Eine genaue Beschreibung der verordneten Medikamente erhält jedes Paar in Form eines Merkblattes und eines individuell abgestimmten Therapieplanes.


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Psychologische Betreuung

Was können wir für Sie tun?
  • Tipps, wie Sie dem Stress während der Behandlung und nach der Rückgabe der Eizellen ein Schnippchen schlagen können.
  • Unterstützung und Begleitung in sensiblen Phasen der Behandlung
  • Tipps, wie Sie die eheliche Sexualität in förderlichen Einklang mit der Behandlung bringen können
und noch viel mehr ....

Literatur zum Thema


 Kinderwunsch - Embryotransfer
Empfehlungen für die maximale
   Anzahl zu transferierender
     Embryonen - lt. ÖGRM
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