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Um den Zeitraum der
Follikel–Punktion wird für einige Tage ein Antibiotikum gegeben, damit das Infektionsrisiko so gering wie möglich gehalten wird, vor allem aber auch deswegen, um beim Transfer nicht evt. vorhandene Keime in die Gebärmutterhöhle "hinaufzuschieben".
Nach der Follikel–Punktion und dem anschließendem Embryo - Transfer muss die bei einer künstlichen Befruchtung natürlich auftretende
Gelbkörper - Schwäche (
Corpus Luteum Insuffizienz), durch Progesteron - Gaben korrigiert werden - und zwar bis zum Nachweis einer positiven Herzaktion. Anschließend wird Progesteron intravaginal bis zur 12ten Schwangerschaftswoche weiter verabreicht. In manchen Fällen ist es sinnvoll, die Medikation noch länger in die Schwangerschaft fortzuführen. Diese Medikation sollte individuell mit dem behandelnden Geburtshelfer abgestimmt werden.
Zusätzlich dazu muss Östrogen in Tablettenform (Progynova) ebenfalls für eine gewisse Zeitdauer eingenommen werden (auch wenn erhöhte Östrogenwerte nach einer Stimulation natürlicherweise vorhanden sind). Nur so kann eine MAXIMIERUNG DES ERFOLGS garantiert werden.
Bei Schilddrüsen – Unterfunktion sollten die gesamte Schwangerschaft hindurch Schilddrüsen – Medikamente in Tablettenform (Eltroxin, L-Thyroxin, Euthyrox) eingenommen werden (Details mit dem/der behandelnden GynäkologIn besprechen).
Eventuell sind zusätzliche Medikamente erfolderlich, um das Risiko und die Folgen einer Überstimulation (OHSS) zu minimieren (Clexane s.c., Parlodel).
Individuell könnten auch andere Medikamente verschrieben werden (Cortisol, Thrombo ASS, Metformin).
Eine genaue Beschreibung der verordneten Medikamente erhält jedes Paar in Form eines Merkblattes und eines individuell abgestimmten Therapieplanes.