20% aller Paare über 30
sind ungewollt kinderlos.

Körperliche Ursachen der Kinderlosigkeit bei einem Mann




1. Schlechter Samenbefund

Zur Befruchtung einer Eizelle sind viele Millionen beweglicher Samenzellen (Spermiogramm) notwendig. Von diesen erreichen jedoch nur wenige den Eileiter. Die Eizelle muss im Eileiter von mehreren 100 Samenzellen umgeben sein, um befruchtet zu werden. Wenn also zu wenig bewegliche Spermien vorhanden sind, kann es zu keiner Befruchtung (Fertilisierung) kommen.


Die Ursache dafür ist selten durch einen Hormon - Mangel allein begründet. Meist handelt es sich um Störungen im Hoden selbst, welche sich nicht so leicht behandeln lassen. Zur Diagnostik sind spezielle Untersuchungen erforderlich.

Mit Hilfe von Spurenelementen und Vitaminen (z.B. Fertilovit M plus) oder durch Hormongaben kann versucht werden, die Anzahl und/oder Qualität der Samenzellen zu erhöhen.


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2. Verschlossene Samenleiter

Verursacht durch genetische Erkrankungen (Zystische Fibrose / Mukoviszidose), nach Entzündungen, nach Operationen / Sterilisationen oder Verletzungen kann es sein, dass die Samenleiter verschlossen sind.

Hier können mit Hilfe der TESA / TESE  die erforderlichen Samen direkt aus dem Hoden gewonnen werden. Unser langjähriger Mitarbeiter Dr. Pierre Vanderzwalmen

ist einer der Pioniere auf diesem Gebiet. Ihm ist es u.a. zu verdanken, dass durch labortechnische Aufarbeitung von Samen, direkt aus dem Hoden entnommen (weltweit erste erfolgreiche TESE 1993), Kinder gezeugt werden können.



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3. Genetische Erkrankungen

Insbesondere wenn in der Familie Erbkrankheiten wie z.B. Down-Syndrom, Mukoviszidose, Thalassämie, Häufung von Krebserkrankungen in der Familie usw. bekannt sind, oder wenn bereits ein Kind mit genetischer Erkrankung geboren wurde (ev. durch Spontan - Mutationen), bei wiederholten spontanen Fehlgeburten, geistiger Behinderung in der Familie, oder Blutsverwandtschaft mit dem Partner, kann eine Weitervererbung dieser Krankheit in vielen Fällen durch die Prä-Implantations-Diagnostik verhindert werden.

Es gibt auch genetische Erkrankungen, wie etwa die Zystische Fibrose (Mukoviszidose), bei der der Partner keine Samen ejakulieren kann, da die Samenstränge nicht funktionsfähig sind. Hier kann Samen etwa mit Hilfe der TESA / TESE gewonnen werden.

Eventuell ist hier eine Prä - Implantations - Diagnostik an Embryonen sinnvoll. Wir beraten Sie gerne.


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4. Fehlen der Samen (Azoospermie)

Nach bösartigen Erkrankungen, die mit teilweiser Entfernung der Hoden sowie anschließender Chemotherapie / Bestrahlung behandelt wurden, kann die Samenproduktion vollständig zum Erliegen kommen. Wenn hier primär Samen tiefgefroren wurden, können diese zur Befruchtung von Eizellen (Fertilisierung) später verwendet werden.

Auch spontan vorkommend oder durch genetische Erkrankungen bedingt kann es sein, dass keine Samenproduktion (Spermiogenese) stattfindet. Hier hilft nur eine Samenspende. In bestimmten Fällen kann Samen nach Biopsie im Hoden (TESE) gefunden werden. Teilweise ist es hier sinnvoll, zusätzlich eine
Prä - Implantations - Diagnostik
an den Embryonen vorzunehmen, damit eine genetische Erkrankung nicht übertragen wird.


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5. Bösartige Erkrankungen

Patienten mit bösartigen Erkrankungen benötigen individuelle Therapien, z.B. radikale Operationen und/oder Chemotherapien und/oder Bestrahlungen. Alle diese Behandlungen können eine andauernde Unfruchtbarkeit bewirken, da dadurch die Produktion von Samenzellen im Hoden oft unwiederbringlich gestört wird.

Um die Fortpflanzungsfähigkeit zu erhalten, gibt es das Tiefgefrieren von Hodengewebe oder von Samen nach Ejakulation. Bei späterem Kinderwunsch können diese mit den Eizellen der Partnerin mittels der IVF/ICSI/IMSI Technik befruchtet werden.

Unsere Zentren beschäftigen sich schon seit vielen Jahren sehr intensiv mit den Techniken des Tiefgefrierens. Unser langjähriger Mitarbeiter Dr. Pierre Vanderzwalmen ist auch auf diesem Gebiet einer der Pioniere.



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