HBS-Absolventen starten IVF-Zusammenarbeit

Harvard Business School (OPM 39) Absolventen Dr. Richard Ajayi und Profs. Herbert und Nicolas Zech (OPM 41) haben nach dem Besuch der Harvard Business School eine Partnerschaft im Bereich der Reproduktionsmedizin gestartet.

Dr. Richard Ajayi ist ein Pionier in der Behandlung der ungewollten Kinderlosigkeit in Nigeria, wo er seit über 10 Jahren aktiv ist und seine Klinik und sein medizinisches Angebot in West-, Mittel-und Ostafrika erweitert.

Prof. Herbert Zech mit über 25 Jahren Erfahrung gehört zu den international anerkannten Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin mit mehreren Kliniken in ganz Europa. Er hat Erfahrung im Umgang mit unterschiedlichen rechtlichen Anforderungen in den einzelnen Ländern. Die ersten Babys nach der Behandlung der Unfruchtbarkeit z.B. in Russland (ehemalige UdSSR) und Ungarn wurden durch seine Hilfe geboren. Er war der erste in der Welt, ISO-Normen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin zu implementieren. Er und sein Team sind Pioniere für viele wissenschaftliche Innovationen mit zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen in hochrangigen Zeitschriften.

Diese OPMers begannen in Harvard Diskussionen über den Austausch von Ideen und einer Zusammenarbeit, unter Nutzung der Erfahrung der beiden Gruppen - Richard in Nigeria mit den infrastrukturellen Herausforderungen in Afrika und Herbert, zusammen mit seinem Sohn Nicolas, mit seiner langjährigen Erfahrung in der Führung hochwertiger IVF-Einheiten in mehreren europäischen Staaten. Die Tatsache, dass Qualitätsmanagement integraler Bestandteil des Erfolgs und die Schulung der MitarbeiterInnen entscheidend ist für das Erreichen höchstmöglicher Schwangerschaften beim möglichst "ersten Versuch", unterstützt das Konzept des Austauschs von Wissen und gegenseitiger Hilfestellungen. Daher starteten diese HBS-Absolventen dieses sehr innovative Partnerschaftsmodell, um die schnell wachsende Gruppe in Afrika auf europäischen Standard zu bringen

 

Man mag sich fragen: Warum In vitro Fertilisation in Afrika?

Unfruchtbarkeit trifft etwa 15-20 Prozent der Paare in der westlichen Welt und ist in Afrika wahrscheinlich doppelt so groß!

Ungewollte Kinderlosigkeit in Afrika trägt ein Stigma. Paare mit Unfruchtbarkeit werden als Menschen betrachtet, welche in grundlegender Weise versagt haben und Unfruchtbarkeit ist ein häufiger Rechtfertigungsgrund für eine Scheidung, wobei unabhängig vom Verursacher, in der Regel der Frau  die Schuld angelastet wird.

Unfruchtbarkeit ist ein persönliches und kein gesellschaftliches Problem. Die Folgen der ungewollten Kinderlosigkeit in Afrika rechtfertigen deshalb umso mehr,  die besten Behandlungsoptionen dort anzuwenden.

Es gibt eine zunehmende Nachfrage nach modernen reproduktionsmedizinischen Behandlungen in Afrika und es ist schwierig, die Qualität der Behandlung ohne angemessene Reglementierung, welche nicht existiert, zu sichern. Mit diesem Konzept der Zusammenarbeit, bekommen Richard und seine Kliniken Zugriff auf höchste Qualität und bewährte Therapien, die effizient und patientenbezogen umgesetzt werden können, um die bereits bestehende Qualität der Behandlungen in Richards Kliniken zu verbessern. Beide Parteien haben sich auf einen gemeinsamen Code-of-Conduct verständigt: "Die Geburt eines gesunden Kindes von einer gesunden Mutter unter Einhaltung strengster Sicherheits- und ethischer Standards".

Derzeit gibt es zunehmende Diskussionen über die Implementierung  von sogenannten ungetesteten "low-cost" Behandlungsmethoden in Afrika, die viele afrikanische Ärzte als herablassend qualifizieren und dies im Zusammenhang mit „einer neuen Welle der Kolonialisierung“ betrachten, zumal diese Methoden in der westlichen Welt nicht eingesetzt werden.

Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, „First-class-Behandlungen“ in Afrika zu implementieren und dabei die EU-Direktive [Zell-und Gewebe-Richtlinie Normen 2004/23/EG)], welche als die strengsten Normen der Welt gelten, in Afrika umzusetzen.

Darüber hinaus schafft dies die Möglichkeit, eine globale Perspektive neuer Therapieformen zu entwickeln

Ein strukturiertes Lehr-und Trainingsangebot für alle Teammitglieder bringt mit sich:

  • Optimierung der Organisation (CustomerCentric gesteuerte Prozesse)
  • Erhöhung der Flexibilität teamübergreifend
  • Verbesserung der Qualität durch zentralisiertes Beschaffen von getestetem  Gebrauchsmaterial
  • Förderung der Zusammenarbeit und Vertiefung des individuellen und des Team-Horizonts
  • IVF-Know-how-Transfer
  • Entfaltung schöpferischer Kräfte
  • Verbesserung der Entfaltungsmöglichkeiten der Teammitglieder
... alle diese Aktivitäten steigern die Qualität des Angebotes für unsere Paare!

 

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Partner Nigeria

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