Psychologische Betreuung

Wir Menschen haben alle reichlich Erfahrung mit Wünschen, vom jüngsten Alter an. Ebenso ist uns vertraut, wie es sich anfühlt, wenn ein Wunsch anscheinend nicht in Erfüllung gehen will. Das ersehnte Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk, auf das wir uns als Kind "ganz fest gefreut" hatten und das nicht eintraf: wie viele Tränen wurden darum vergossen!

Schlimmer trifft es uns jedoch, wenn wir uns die Anwesenheit einer anderen Person intensiv herbeiwünschen und diese nicht kommt. Das Kind etwa, das sich wünscht, seinen Papa oder seine Mama endlich wiederzusehen – und eine Absage erhält. Es kann für sein Leben das Vertrauen in die Zuverlässigkeit eines nahen Menschen verlieren.

Oder wie verletzt es uns als Erwachsene, wenn wir uns wünschen, dass ein wichtiger Mensch für uns da sei, wir ihm etwas Persönliches sagen wollen oder unsere Freude, Wut, Begeisterung oder Trauer mit ihm teilen wollen – und er sich uns verweigert?

Diese Beispiele machen uns deutlich, wie viel Kraft und Energie im Wünschen stecken kann. Inwieweit bin ich noch HerrIn meines Wunsches oder beherrscht er mich und lässt mich unsinnige Dinge tun?

Während bei anderen Lebewesen Nachkommenschaft und Arterhaltung ein genetischer Zwang ist, haben wir Menschen die Freiheit, uns Kinder zu wünschen oder es bleiben zu lassen. Entscheidet sich ein Paar für diesen Wunsch, so wird es mit seiner Kraft und Energie unweigerlich in Berührung kommen, besonders wenn der Wunsch nach einem Kind auf Hindernisse trifft.

Was dieser Kinderwunsch im Paar anrichten kann, lesen wir in wissenschaftlichen Studien wie auch in als Büchern erschienenen Erlebnisberichten. Inzwischen gibt es dazu auch viele Berichte aus psychologischer Sicht.

Von "schwerer emotionaler Belastung" oder "Achterbahn der Gefühle" ist vielfach die Rede. Als besonders belastend erlebt das Paar das Einsetzen der Monatsblutung bei einem Misserfolg der Behandlung und die Wartezeit nach der Rückgabe der befruchteten Eizellen (Embryotransfer). Doch auch die IVF-Behandlung selbst und wie sie in den Alltag der Arbeitsstelle eingepasst werden kann, bringt das Paar mehr oder weniger unter Druck.

Wir dürfen uns daher nicht wundern, dass in einer Studie der Universität Heidelberg die Hälfte aller befragten ÄrztInnen eine psychologische Betreuung von Paaren mit Kinderwunsch für notwendig hielt. Wie aber ist es zu verstehen, dass nur ein Drittel der befragten Paare selbst psychologische Unterstützung wünscht?

Die wesentlichen Gründe dafür sind:

  • die Angst, als jemand da zu stehen, mit dem etwas nicht stimmt, also ins "Psycho-Eck" abgeschoben zu werden und
  • die Befürchtung, dass die seelische Belastung durch psychologische Betreuung noch zunehmen könnte.

Manche glauben zudem, eine psychologische Betreuung sei mit erheblichen Kosten verbunden. Eine wichtige Aufgabe für PsychologInnen lautet daher, über ihre Leistungen und deren Kosten zu informieren. So werden die Paare ermutigt, unter fachlicher Anregung das Herbeiwünschen eines Kindes im Bewusstsein ihrer seelischen Fähigkeiten und Stärken zu gestalten.

Welches Paar weiß schon, dass etwa Übungen aus der Hypnosetherapie einen neuen Zugang zu der Kraft und der Energie des (Kinder-)Wünschens eröffnen können? Und der Wunsch dann leichter und gelassener erlebt wird und ein "spielerisches" Umgehen mit ihm entdeckt werden kann – statt dass er dem Paar (übel) mitspielt? Und dass eine psychologische Betreuung in der Regel nur 3 – 5 Stunden umfasst?

Schon lange weiß man, dass verschiedene Entspannungsverfahren den Stress der Paare, besonders der Frauen, deutlich senken können. Dies wird in neueren Untersuchungen wieder bestätigt. Der Einsatz von Hypnoseübungen führte gar zu einer Erhöhung der Schwangerschaftsrate!

Daraus leitet sich eine klare Botschaft an die Paare ab: den Wunsch nach einem Kind mit Hilfe psychologischer Anregung in die eigenen Hände zu nehmen, kann erheblich zu seiner Erfüllung beitragen

Wie wir Ihnen helfen können

  • mit Tipps, wie Sie dem Stress während der Behandlung und nach der Rückgabe der Embryonen ein Schnippchen schlagen können.
  • durch Unterstützung und Begleitung in sensiblen Phasen der Behandlung
  • mit Tipps, wie Sie die partnerschaftliche Sexualität in förderlichen Einklang mit der Behandlung bringen können
  • durch Erörterung grundsätzlicher Gedanken wie moralischer Bedenken, Grenzen der medizinischen Behandlung oder unterschiedlicher Standpunkte zwischen (Ehe-) Partnern
  • durch Begleitung und Anleitung, falls Sie an dem Punkt ankommen, an dem es heißt, dass der Kinderwunsch unerfüllt bleibt.

Die Verrechnung erfolgt getrennt von der medizinischen Behandlung.

"Kurzberatung"

Eine psychologische Betreuung von Kinderwunschpaaren kann sehr unterschiedliche Themen zum Inhalt haben. Aus der Erfahrung langjähriger Tätigkeit, im Verbund mit den IVF-Zentren Prof. Zech, ist ein Kurzformat geschaffen worden. Es leitet sich aus der Hypnosetherapie her und kommt dort zur Anwendung, wo von der Frau/dem Paar eine psychologische Unterstützung gewünscht wird, aber die Zeit oder die Gelegenheit für ein vertieftes Gespräch nicht vorhanden ist.

In den Begegnungen mit den Paaren nach der Eizellentnahme oder dem Embryotransfer hier im Bregenzer Institut ist diese Form der Kurzberatung eine von vielen Paaren geschätzte Form der psychologischen Unterstützung der medizinischen Behandlung. Ebenso können Paare bei dieser Gelegenheit erfahren, welche psychologischen Leistungen zum Thema Kinderwunsch erbracht werden können.

Mag. Dipl. Psych. Karlheinz Brandt
IVF Zentren Prof. Zech - Bregenz
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Email: hypnose@brandt-hypnose.at
Homepage: www.brandt-hypnose.at

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