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Die Behandlung
     bis zum Wunschkind

Psychologische Betreuung


1. Gedanken zur Einnistung - Eine Einnistungsgeschichte
2. Wie wir Ihnen helfen können

Wir Menschen haben alle reichlich Erfahrung mit Wünschen, vom jüngsten Alter an. Ebenso ist uns vertraut, wie es sich anfühlt, wenn ein Wunsch anscheinend nicht in Erfüllung gehen will. Das ersehnte Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk, auf das wir uns als Kind „ganz fest gefreut“ hatten und das nicht eintraf: wie viele Tränen wurden darum vergossen!





Schlimmer trifft es uns jedoch, wenn wir uns die Anwesenheit einer anderen Person intensiv herbeiwünschen und diese nicht kommt. Das Kind etwa, das sich wünscht, seinen Papa oder seine Mama endlich wiederzusehen – und eine Absage erhält. Es kann für sein Leben das Vertrauen in die Zuverlässigkeit eines nahen Menschen verlieren.

Oder wie verletzt es uns als Erwachsene, wenn wir uns wünschen, dass ein wichtiger Mensch für uns da sei, wir ihm etwas Persönliches sagen wollen oder unsere Freude, Wut, Begeisterung oder Trauer mit ihm teilen wollen – und er sich uns verweigert?

Diese Beispiele machen uns deutlich, wie viel Kraft und Energie im Wünschen stecken kann. Inwieweit bin ich noch HerrIn meines Wunsches oder beherrscht er mich und lässt mich unsinnige Dinge tun?

Während bei anderen Lebewesen Nachkommenschaft und Arterhaltung ein genetischer Zwang ist, haben wir Menschen die Freiheit, uns Kinder zu wünschen oder es bleiben zu lassen. Entscheidet sich ein Paar für diesen Wunsch, so wird es mit seiner Kraft und Energie unweigerlich in Berührung kommen, besonders wenn der Wunsch auf Hindernisse trifft.

Was dieser Wunsch im Paar anrichten kann, lesen wir in wissenschaftlichen Studien wie auch in als Büchern erschienenen Erlebnisberichten. Inzwischen gibt es dazu auch viele Berichte aus psychologischer Sicht.
Von „schwerer emotionaler Belastung“ oder „Achterbahn der Gefühle“ ist vielfach die Rede. Als besonders belastend erlebt das Paar das Einsetzen der Monatsblutung bei einem Misserfolg der Behandlung und die Wartezeit nach der Rückgabe der befruchteten Eizellen (Embryotransfer). Doch auch die IVF-Behandlung selbst und wie sie in den Alltag der Arbeitsstelle eingepasst werden kann, bringt das Paar mehr oder weniger unter Druck.

Wir dürfen uns daher nicht wundern, dass in einer neuesten Studie der Universität Heidelberg die Hälfte aller befragten ÄrztInnen eine psychologische Betreuung von Paaren mit Kinderwunsch für notwendig hielt. Wie aber ist es zu verstehen, dass nur ein Drittel der befragten Paare selbst psychologische Unterstützung wünscht?

Die wesentlichen Gründe dafür sind:
  • die Angst, als jemand da zustehen, mit dem etwas nicht stimmt, also ins „Psycho-Eck“ abgeschoben zu werden und
  • die Befürchtung, dass die seelische Belastung durch psychologische Betreuung noch zunehmen könnte.

Manche glauben zudem eine psychologische Betreuung sei mit erheblichen Kosten verbunden. Eine wichtige Aufgabe für PsychologInnen lautet daher, über ihre Leistungen und deren Kosten zu informieren. So werden die Paare ermutigt, unter fachlicher Anregung das Herbeiwünschen eines Kindes im Bewusstsein ihrer seelischen Fähigkeiten und Stärken zu gestalten.

Welches Paar weiß schon, dass etwa Übungen aus der Hypnosetherapie einen neuen Zugang zu der Kraft und der Energie des (Kinder-)Wünschens eröffnen können? Und der Wunsch dann leichter und gelassener erlebt wird und ein „spielerisches“ Umgehen mit ihm entdeckt werden kann – statt dass er dem Paar (übel) mitspielt? Und dass eine psychologische Betreuung in der Regel nur 3 – 5 Stunden umfasst?

Schon lange weiß man, dass verschiedene Entspannungsverfahren den Stress der Paare, besonders der Frauen, deutlich senken können. Dies wird in neueren Untersuchungen wieder bestätigt. Der Einsatz von Hypnoseübungen führte gar zu einer Erhöhung der Schwangerschaftsrate auf über 50%!

Daraus leitet sich eine klare Botschaft an die Paare ab: den Wunsch nach einem Kind mit Hilfe psychologischer Anregung in die eigenen Hände zu nehmen, kann erheblich zu seiner Erfüllung beitragen.
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1. Gedanken zur Einnistung - Eine Einnistungsgeschichte

  

Kommentar von Univ. Prof. Dr. Herbert Zech:

Klettermaxi und Klettermax


Häufig hört man von Paaren die Aussage:
"Bei uns liegt es nur an der Einnistung, alles andere klappt ja immer wieder."
 
Wenn viele Versuche und Transfers mit Embryonen am Tag 2 in Deutschland, in der Schweiz oder an anderen Zentren durchgeführt wurden, so ist dazu folgendes festzuhalten:
 
Wie in der folgenden "Einnistungsgeschichte" von Mag. Karl-Heinz Brandt schön dargelegt, ist es nicht so einfach, einen fehlgeschlagenen Transferversuch mit "Einnistungsproblemen" abzutun. Es ist in den allermeisten Fällen einzig und allein die innere Kraft des besten Embryos, welcher zur Schwangerschaft führt. Um eben feststellen zu können, welcher Embryo denn tatsächlich die entsprechenden Aussichten auf eine Einnistung hat, ist es absolut sinnvoll, jene Embryonen auszuwählen welche die besten Voraussetzungen zum Einnisten in sich tragen. Dies ist derzeit mit Hilfe der Blastozystenkultur mit Abstand am ehesten gewährleistet.
 
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser "Einnistungsgeschichte".
Ihr Univ. Prof. Dr. Herbert Zech
 
 

Eine Einnistungsgeschichte

 
Ein Brutschrank öffnet sich. Klettermax, der selig in seinem Embryonenschälchen geruht hatte, stupst Klettermaxi an, die gerade ein Nickerchen machte: „Du, ich glaube, jetzt geht’s los!“
 
Und da sehen die beiden auch prompt das bunte Röhrchen auf sie zuschweben. Nun ist’s mit dem besinnlichen Dasein im Petrischälchen vorbei. Schwupp, und schon gleiten sie in den durchsichtigen Tunnel des Röhrchens.
 
„Wo wollen die bloß mit uns hin?“ fragt Klettermaxi ängstlich. Und Klettermax antwortet: „Ich habe etwas von Einpflanzen gehört…“ „Ach ja“, unterbricht ihn Klettermaxi, „jetzt kommt’s mir in den Sinn. Es hieß doch, wir sollten dahin zurückgebracht werden, wo wir wohnten, als wir noch kleine Eizellen waren.“
„Und wo wir immer ‚Wer ist das größte in dieser Burg?’ spielten und ich jeweils knapp hinter dir war“, erinnert sich Klettermax.
 
„Aber wo ist denn unsere Spielgefährtin geblieben, die uns mit dem Spottlied neckte: Ätsch, ich bin die Größte, die habe ich schon länger nicht mehr gesehen?“
„Tja, Klettermaxi, der ist es so ergangen wie vielen anderen Angebern: der ist die Luft ausgegangen …“
„Ach, und deshalb sind wir zwei heute dran!“ schloss Klettermaxi messerscharf.
 
In diesem Augenblick machen die beiden eine Erfahrung, die sie mit vielen anderen Lebewesen verbindet, nämlich dass die gemütlichste Unterhaltung ein jähes Ende nehmen kann, wenn sich äußere Ereignisse in den Vordergrund drängen. Eine ihnen fremde Stimme ruft kompromisslos: „Transfer!“ und plötzlich wird es dunkel um die beiden. Von unsichtbaren Kräften angetrieben gleiten sie durch das bunte Röhrchen in eine ihnen unbekannte Welt. Nur ihr Geruch scheint merkwürdig vertraut und ihre Wärme wirkt seltsam heimelig.
 
„Wo sind wir?“ flüstert Klettermaxi ratlos. „Keine Ahnung“, antwortet Klettermax, „ich weiß nur, dass das Schälchen und das Röhrchen weg sind und es sich hier auf einmal so feucht und wattig anfühlt.“
 
„Weißt du, was ich glaube?“ sagt Klettermaxi nun ganz ernst und feierlich. „Bisher haben die Erwachsenen unser Bettchen gemacht, uns herumgeführt und verpäppelt, und nun ist unsere Aufgabe, in diesem feuchten, wattigen Raum für uns selbst zu sorgen. Wir sollen wohl dem Ruf unserer Vorfahren folgen und uns ein Plätzchen in dieser neuen Welt erobern, wo wir uns sicher fühlen und gedeihen können, groß und stark werden.“ „Und dabei sollen uns wohl die Greiferchen helfen, über deren Bewandtnis ich mich schon seit gestern wundere“, sinniert Klettermax.
 
Und schon probiert er aus, wie sich das anfühlt, nach dem Feuchten, Wattigen dieser Gebärmutterschleimhaut zu greifen, macht erst Erfahrungen wie abrutschen, sich einhaken, sich mit einem Greiferchen abstützen, um mit einem anderen nach sicher scheinendem Halt zu suchen. Klettermaxi hat seine Anregung aufgenommen und erprobt sich ihrerseits in der Kunst, sich in dieser Gebärhöhle ihr Plätzchen zu schaffen.
 
Was die beiden in ihrem Eifer nicht bemerken: auch das Feuchte, Wattige, das in der Stärke eines bauschigen Daunenbetts aufgebaut ist, wird aktiv. Es beginnt, Fangschleier und Netze zu weben, um den beiden Halt bei ihren Kletterübungen geben zu können…
 
Und das „Publikum“ draußen in der Außenwelt, das leider (oder zum Glück?) nicht zusehen darf, wird erst zu gegebener Zeit erfahren, inwieweit Klettermaxi und Klettermax es geschafft haben, ihr Plätzchen zu erobern und inwieweit das Feuchte, Wattige seine Schleier und Netze so geschickt gesponnen hat, dass sie an der richtigen Stelle saßen, um unsere kletterlustigen Gesellen haltgebend einzuhüllen. Dieses „Publikum“ bekommt nicht mit, inwieweit Mutter Natur die Klettergesellen mit stärkeren oder schwächeren Greiferchen ausgestattet hat oder welche natürliche Begabung sie ihnen mitgab, diese Greiferchen geschickt zu gebrauchen.
 
Auch ist nur bei genauerer Betrachtung zu erkennen, inwieweit Klettermaxi oder Klettermax ein Rucksäckchen bei sich tragen, das sie bei ihrer Suche nach Halt schwächt. Ein Rucksäckchen, in dem „gewichtige“ Sätze stecken, etwa: „Diesmal MUSS es klappen.“ Oder geheime Aufträge der Erwachsenen, die ihnen schlichtweg zu schwer sind, wie einen bestimmten Platz einnehmen oder Aufgaben im Leben der Erwachsenen erfüllen zu müssen.
 
Solche Rucksäckchen also, die das Freiheitsbedürfnis unserer Klettergesellen empfindlich einschränken und häufig bewirken, dass sich die Greiferchen nicht wirksam festkrallen können. Schon gar nicht, wenn Mutter Natur sie nicht zu Greifern wie bei Freikletterern ausgestattet hat.

Und so müssen wir alle, als „Publikum“ uns immer aufs neu überraschen lassen, was in Klettermax und –maxi alles drinsteckt, was sie „drauf haben“, in umgangssprachlicher Rede. Wie die Erfahrung zeigt, sind nicht die im Heranwachsen schönsten unbedingt die stärksten und geschicktesten. Ganz wie im wirklichen Leben übrigens, wo äußerlich eher unscheinbar wirkende Menschen, mit Hilfe ihrer inneren Stärken Großartiges erreichen können, denn „Stille Wasser gründen tief“, erzählt uns der Volksmund.
 
Wer weiß, ob Ihre Klettergesellen, werte Leserinnen und Leser, auch solche „stillen Wasser“ sind …?

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2. Wie wir Ihnen helfen können

  

  • mit Tipps, wie Sie dem Stress während der Behandlung und nach der Rückgabe der Eizellen ein Schnippchen schlagen können.
  • durch Unterstützung und Begleitung in sensiblen Phasen der Behandlung
  • mit Tipps, wie Sie die eheliche Sexualität in förderlichen Einklang mit der Behandlung bringen können
  • durch Erörterung grundsätzlicher Gedanken wie moralischer Bedenken, Grenzen der medizinischen Behandlung oder unterschiedlicher Standpunkte zwischen (Ehe-) Partnern
  • durch Begleitung und Anleitung, falls Sie an dem Punkt ankommen, an dem es heißt, dass der Kinderwunsch unerfüllt bleibt.

Die Verrechnung erfolgt getrennt von der medizinischen Behandlung.

Mag. Dipl. Psych. Karlheinz Brandt
Praxis für Klinische Psychologie, Zehentstraße 41c, A-6830 Rankweil
Tel.: 05522 - 43 222 Inland, Tel.: +43-(0)5522 - 43222 Ausland

Email: hypnose@brandt-hypnose.at
Homepage: http://www.brandt-hypnose.at

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IVF Zentren Prof. Zech
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