Die Behandlung
     bis zum Wunschkind

Risiken und Komplikationen


Für den Erfolg aller unserer Behandlungen können wir keine 100 %ige Garantie übernehmen.

Kinderwunschbehandlung - keine Erfolgsgarantie

Es kann sein, dass in einzelnen Fällen der Körper schon während des Heran- wachsens der Eizellen mit seinen Hormonen dagegen steuert, so dass die Therapie abgebrochen werden muss.

Ebenso besteht die seltene Möglichkeit, dass bei einer Eizell - Punktion keine Eizellen gefunden werden. Auf den Vorgang der Befruchtung hat man gleichfalls keinen Einfluss. So kann es vorkommen, dass keine Vereinigung von Eizellen und Samenzellen erfolgt. Das Einnisten (Implantation / Nidation) des Embryos wird zwar medikamentös unterstützt, lässt sich aber nicht erzwingen.

Die Erfolgsaussichten einer In vitro Fertilisierung und eines Embryo - Transfers sind individuell zu beurteilen. Bei normalen Hormon- und Samenbefunden liegen diese Chancen an erfahrenen Zentren, verteilt über alle Patienten und mit herkömmlicher Kulturtechnik zwischen 25% bis 37% pro Punktion.

Die besten Aussichten auf eine intakte Schwangerschaft hat eine Frau mit einer guten Reaktion auf die Follikel - Stimulation (mehr als 10 Eizellen pro Punktion) und Transfer von Blastozysten nach einer sog. "Blastozysten-Auswahl"  (positive Schwangerschaftstests sind in diesen Fällen zwischen 70% und 80% zu erzielen).

Schwieriger wird die Situation mit zunehmendem Alter der Frau um bzw. über dem 38. Lebensjahr. Auch bei optimaler Vorbereitung und guter Follikelbildung nimmt die Aussicht, eine intakte Schwangerschaft mit der Geburt eines gesunden Kindes z.B. zwischen dem 43. und 45. Lebensjahr zu erzielen, auf 5% und darunter ab!

1. Risiken für die Frau
2. Risiken für den Embryo


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1. Risiken für die Frau

  

Die Belastungen und die gesundheitlichen Folgen für die Patientin sollen so gering wie möglich gehalten werden. Seltene Komplikationen können jedoch – wie bei jedem anderen Eingriff auch – auftreten.

Nicht auszuschließen sind jene, welche im Zusammenhang mit jeder Schwangerschaft auftreten können (Fehlgeburt, vorzeitige Wehentätigkeit etc).

Kinderwunschbehandlung - ZwillingeIn dieser Hinsicht unterscheidet sich eine Schwangerschaft nach IVF in keiner Weise von einer "normalen" Schwangerschaft. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft erhöht. Bei einem Transfer von zwei und mehr Embryonen kommt es in gut 20% der Fälle zu einer Zwillingsschwangerschaft, in 2% zu einer Drillingsschwangerschaft, falls drei Embryonen transferiert werden.

Rein theoretisch ist auch die Gefahr einer Bauchhöhlen- bzw. Eileiterschwangerschaft nach einem Embryotransfer gegeben. Unter normalen Bedingungen, wenn eine Schwangerschaft ohne ärztliche Hilfe eintritt, liegt die Häufigkeit einer Eileiterschwangerschaft etwa bei 2%. Nach einem Embryotransfer steigt bei noch vorhandenen Eileiteranteilen dieses Risiko auf etwa 3% an.

Die typische Komplikation einer Hormonbehandlung ist die sogenannte "Überstimulation oder auch OHSS". Darunter versteht man die Größenzunahme der Eierstöcke mit Zystenbildung und Druckgefühl im Unterbauch, sowie selten auch die Einlagerung von Körperflüssigkeiten im Bauchraum oder sogar in der Lunge. In seltenen Fällen, vor allem bei eingetretener Schwangerschaft, kann deshalb ein kurzfristiger Krankenhausaufenthalt erforderlich sein. Die Überstimulation bildet sich von selbst zurück.

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2. Risiken für den Embryo

  
Da auf Eizellen und Samenzellen, sowie deren Vereinigung direkt keinerlei Einfluss genommen wird und damit jegliche Manipulation am Erbgut unterbleibt, ist eine Schädigung oder Missbildung nicht zu erwarten.

Kinderwunschbehandlung - Embryo im BauchEs kann allerdings nicht ausgeschlossen
werden, dass nicht bekannte Erbkrankheiten
der Eltern möglicherweise auf das Kind übertragen werden. Dieses Risiko wird
aber von allen werdenden Eltern getragen.
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